Weiterentwickeltes Modell der Deutschförderung
Mehr Autonomie in der Deutschförderung!
Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Schulen die Möglichkeit, die Deutschförderung an ihrer Schule autonom auszugestalten. So kommt mehr Flexibilität in die Umsetzung und kann die Deutschförderung noch besser an die Bedarfe vor Ort angepasst werden.
Das seit 2018/19 bestehende Modell der Deutschförderung (Deutschförderklassen und Deutschförderkurse) bleibt weiterhin für jene Schulen verfügbar, die in den bekannten Organisationsformen weiterarbeiten möchten.
Welche Änderungen bringt das Schuljahr 2026/27
- Schulen können ab sofort zwischen einer autonomen Deutschförderung und dem bisher bestehenden Deutschfördermodell (Deutschförderklassen, -kurse) wählen
- Neue Aufstiegsregelungen sollen Laufbahnverluste reduzieren
- MIKA-D wird künftig nur noch am Ende des Sommersemesters verpflichtend erhoben und kommt optional bei beobachteten Lernfortschritten zum Einsatz
- In der Deutschförderklasse ist nun in besuchten Gegenständen eine Leistungsbeurteilung möglich.
Konkrete nächste Schritte
Alle Schulen, die an ihrer Schule den autonomen Weg gehen möchten, erarbeiten ab sofort und bis inkl. 15. April 2026 ein ca. 2-seitiges Sprachförderkonzept auf Basis einer seitens des BMB bereitgestellten Formularvorlage. Alle nötigen Informationen dazu erhalten sie von der zuständigen SQM/ dem zuständigen SQM.
Die ebenfalls vom BMB bereitgestellten Qualitätskriterien dienen den Schulen zur Orientierung in der Planung und erfolgreichen Umsetzung der Deutschförderung – im autonomen Modell ebenso wie im Standardmodell. Gemeinsam mit der zuständigen Schulaufsicht soll im Rahmen des Qualitätsmanagements für Schulen regelmäßig ein gezielter Blick auf die Ziele und deren Erreichung gelegt werden und die Qualität der Deutschförderung nachhaltig gesichert werden.